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2010 © wubs24.de

WERL • „Die Dicken" waren schon gestern ziemlich begehrt. Wobei mit den „Dicken" nicht die Gäste selbst  gemeint waren, die diesmal in  der  Hellwegstadt  ihre (Verkaufs)Saison eröffneten. Die Thüringer sind da: Das konnten und können die Besucher  in  der  Innenstadt fühlen, sehen, hören – und vor allem  schmecken.  13 Mitstreiter  hat  Organisator  Bernd Schuldt für die Tour an den Hellweg zusammengetrommelt.  Bis  Sonntag bieten sie traditionelles Handwerk  und  regionale Spezialitäten an wie Porzellan, Met,  Flechtwerk,  Gurken, Bürsten oder Kürschnerwaren.  „Die Dicken" gab es bei Doreen  Schulz.  „Einfach zum reinbeißen" sind die Spezialitäten  der  Fleischfachfrau  aus  dem  Osten. Knackwurst. Rot- und Leberwurst. Presskopf oder die Eichsfelder Feldgiecker fanden bereits kurz nach Standöffnung besten Absatz, während  nebenan bereits die 200 Gramm „starke" Rostbratwurst auf dem Holzkohlegrill brutzelte. Ganz zufrieden mit der Premiere in Werl sind auch Erika und Manfred Werk, die Flechtkunst aller Art zum „Werler Frühling“ mitbringen. Sessel,  Tische  und  vor  allem Körbe aus Thüringer und Sachsen-Anhalter Korbweide sind  die  Spezialitäten  an diesem Stand, traditionelles Handwerk, wie es Manfred Werk und seine meist älteren Mitarbeiter noch von ihren Großvätern gelernt haben. Dort gibt's ihn noch, den guten alten Teppichklopfer, den ein trainierter Flechter  übrigens  in drei viertel Stunden fertig hat. Ein paar Schritte weiter warten die wohl am weitest gereisten Thüringer Spezialitäten:  14 Sorten Met samt Trinkhörnern, 20 Sorten Honig und Kosmetik aus Honig hat Andreas Kessel 425 Kilometer durch die Lande nach Werl chauffiert. Scharfe Sachen gibt es da gegen beim Nachbarn, ein Experte für den richtigen Scheren und Messerschliff, der stumpf  Gewordenes meisterlich über den Stein zieht   und   auch   eigene Handarbeiten vorstellt - wie das aus der Motorradkette geschmiedete  Damaszener Fahrtenmesser.  Begleitet wird der abwechslungsreiche  „Budenzauber"  vom  Thüringer    Puppenspieler und seinem speziellen Orchester.   Es gibt bis Sonntag also  noch viel zu entdecken auf dem Thüringer Markt im Schatten der Basilika.   Werler Anzeiger, Sammstag 20. März 2010 ak www.soester-anzeiger.de

Das sagt die Presse, (PDF)

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